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Ungarischer Abend

Czardas, Paprika und viel Gefühl, so titulierte der Rottenburger Anzeiger seinen Bericht über unser Frühjahrskonzert "Ungarischer Abend"!

Hier einige Auszüge: Von Kopf bis Fuß auf Ungarn eingestellt präsentierten sich die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel in den ungarischen Landesfarben rot, weiß, grün. Für die stilvolle Begleitung auf der Geige und einem temperamentvollen Czardas aus der Feder von Vittorio Monti sorgte mit Sàndor Galgóczi sogar ein waschechter Ungar. Das kleine Orchester junger, bewährter Musiker aus Rottenburg wurde verstärkt durch Frau Klara Galgószi,  ebenfalls Violine. Mit dabei waren Daniel Eder am Kontrabass und mittlerweile zum zehnten Mal am Schlagzeug Matthias Pitsch. Am Klavier spielte der extra aus Weimar angereiste Philipp Gammel. Gemeinsam entführten sie mit dem Chor das Publikum auf eine Reise quer durch Ungarn. Sie sangen von schwarzen Augen und rotem Wein, von romantischem Lagerfeuer und wilden Ritten über die Puszta. Bittersüß und glockenklar sang Anna Halbfinger die Arie "Reich mir zum Abschied" aus "Viktoria und ihr Husar" sowie das Liebesduett "Wer uns getraut" aus dem "Zigeunerbaron". Die beiden männlichen Solisten der Liedertafel, Anderl Dürmeier und Adolf Landendinger, sprangen gekonnt für den erkrankten Gastsänger Jan Jurek ein. Sie traten auf als Barinkay und Zsupan aus dem "Zigeunerbaron" und wurden als waschechte Rottenburger genauso beklatscht wie ein berühmter Gast. Viel Applaus gab es auch für das Soloquartett mit Anna Halbfinger, Rosa Lummer, Bruno Schicker und Bernhard Gammel, die "Spiel Zigeuner" von Gus Anton sangen.

Fürs Auge war die Tanzgruppe Regös aus München angereist, die in original ungarischen Trachten einen Hauch von Folklore und rasante Tänze aus Ungarn auf die Bühne brachte.

Für viele Besucher und auch Liedertafler klang der Abend bei scharfer Gulaschsuppe und süffigem Wein aus!